Umrechnung Binärsystem ins Dezimalsystem und umgekehrt

Wir alle kennen es, ob von Gag-Postkarten, Entwickler-T-Shirts oder direkt aus dem Arbeitsleben: das Binärsystem. Dass hinter den Nullen und Einsen ein mehr oder weniger intelligentes System steckt, haben wir schon in der Schule gelernt. Für das Berufsleben befassen wir uns darüber hinaus mit der Umrechnung von Binärcode in Dezimalzahlen. Im letzten Artikel habe ich euch die Umrechnung des Hexadezimalsystems in Dezimalzahlen näher gebracht. Diese Rechnung müsst ihr drauf haben, wenn ihr z.B. Farbwerte wie das Grün #44A12B in Binärcode ausdrücken sollt. Wer das nicht unbedingt tun muss und meint, sich vor der Mathematik drücken zu können, dem sei gesagt: Um seinen Job professionell zu machen, sollte man verstehen, wie er funktioniert. Wer also rechnen lernt, rafft auch, was da im Computer vor sich geht, wenn er in Photoshop eine Farbe auswählt oder CSS sagt, es soll der Überschrift diese und jene Farbe zuweisen. Daher befassen wir uns nun mit der Binärrechnung. Übrigens werden Rechenaufgaben wie diese nicht selten auch in Mediengestalter-Prüfungen abverlangt. Das Binärsystem Das Binärsystem … Weiterlesen

PDF: Portable Document Format

Als InDesign-Liebhaber schwärme ich selbstverständlich für das PDF. Was ich selber bis vor kurzem nicht wusste: PDFs können nicht nur Texte und Grafiken enthalten. Auch interaktive Inhalte wie anklickbare Inhaltsverzeichnisse und Animationen sind möglich. Aufgrund seiner vielfältigen Möglichkeiten und der vergleichsweise geringen Datenmenge wird das PDF für den eBook- und E-Journal-Bereich verwendet. Ursprünglich wurde das Portable Document Format von Adobe ausschließlich zum Austausch von Daten entwickelt. Dem PDF kommt auf seinem Weg zur Welteroberung die Systemunabhängigkeit zugute: Es kann bei entsprechend installierter Software auf jedem Gerät genutzt werden. Unter anderem aufgrund seiner vielfältigen Komprimierungsmöglichkeiten ist das PDF der Standard für die Druckvorstufe und elektronische Formate wie Präsentationen, eBooks, digitale Dokumente und so weiter. Die geringe Datenmenge des PDF gewährleistet einen schnellen Datenaustausch z.B. via E-Mail. Im Vergleich zum Ausgangsformat von etwa PSD- oder TIFF-Dateien erhalten PDFs durch ihre gute Komprimierung sehr geringe Dateigrößen. Im PDF werden alle Inhalte ausgabespezifisch komprimiert. Schriften werden direkt eingebettet. Habt ihr die entsprechende Schrift nicht auf eurem Rechner, könnt ihr das PDF … Weiterlesen

TIFF: Tagged Image File Format

Mediengestalter insbesondere aus dem Druckbereich sind mit dem Dateiformat TIFF bestens vertraut, das der unausgesprochense Standard für Bilder in hoher Qualität ist. Wenn gerätespezifische Farbräume gefragt sind, kommt das TIFF bei der Druckvorstufe zum Einsatz. In der Regel nutzt der Mediengestalter das TIFF also als Containerdatei für andere Bildformate. Bevor das PSD von Photoshop aufkam, war das TIFF das Grafiker-Format. Mit einer Farbtiefe von bis zu 32 Bit pro Pixel kann das TIFF Farbtöne und Farbverläufe fotorealistisch darstellen. Zum Austausch von RAW-Daten ist das Format daher prädestiniert. Es unterstützt mehrere Farbräume wie RGB, CMYK, Graustufen, LAB und indizierte Farben. Transparenzen kann es ebenso darstellen und der Einsatz von Ebenen ist möglich. Zudem kann ein TIFF auf unterschiedliche Arten komprimiert werden: Möglich sind sowohl die verlustbehaftete Reduzierung der Datenmenge, z.B. als Containerdatei für JPEGs, als auch die verlustfreie Kompression. Gewöhnlich wird die Komprimierung der LZW-Algorithmus für genutzt, wobei der Grad der Komprimierung vom Inhalt der Datei abhängt. Detailreiche Bilder ergeben größere Dateien als wenigfarbige Flächen. Hier seht ihr … Weiterlesen

SVG: Scalable Vector Graphics

Wie das EPS ist das SVG ein vektorbasiertes Dateiformat. Es dient der Darstellung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Daneben kann es auch Texte und Rastergrafiken beschreiben. Komplexe Elemente werden im SVG durch einfache Grundelemente wie Vierecke und Kreise zusammengebaut. Da die Verwendung vieler Farbtöne und Details nicht unbedingt zu den Stärken des SVG gehört, wird es eher selten verwendet. Zudem ist es kein Standard. Zwar ist das SVG plattformunabhängig, wird allerdings nicht von allen Browsern unterstützt. Der Internet Explorer bis Version 8 kapituliert bei SVG. In keinem Browser gibt es eine hundertprozentige SVG-Unterstützung. Das Hauptverwendungsgebiet Internet ist für das Format daher begrenzt. Eingesetzt wird das SVG insbesondere für Logos – der Einsatz von Transparenzen und Halbtransparenzen ist hier von Vorteil. Vektorbasierte Dateien auf Wikipedia haben oft das SVG-Format. Auch als Teil von Dokumenten wie XML-Dateien kann es genutzt werden. Skalierungen sind aufgrund der Vektoren ohne Qualitätsverlust möglich. Effekte können ebenso eingesetzt werden. Zur Übersicht Dateiformate

PNG: Portable Network Graphics

Die Rastergrafik PNG kann kein CMYK und ist somit ausschließlich für die Arbeit am Computer sinnvoll. Vorrangig wird es, wie der Name »Portable Network Graphics« verrät, für das Internet genutzt. Insbesondere für Bilder mit Halb- und Volltransparenzen ist das lizenzfreie PNG ein dankbares Format. Auch bei technischen Zeichnungen, Grafiken und Bildern mit großen Farbflächen findet es Verwendung. Zur Übersicht Dateiformate Mit 24 bis zu 48 Bit pro Pixel alias acht bis 16 Bit pro Farbkanal besitzt das PNG eine größere Farbtiefe als das JPEG. Graustufenbilder können mit 1, 2, 4, 8 und 16 Bit abgespeichert werden. Die Kompression erfolgt stufenweise und ist von besserer Qualität als beim GIF. Animationen sind mit PNG allerdings nicht möglich. Dafür wurde das MNG-Format entwickelt, das das GIF jedoch nicht verdrängen konnte und das in Programmen kaum unterstützt wird. Ebenso hält sich die Komprimierung von farbtonreichen Bildern und Fotos in Grenzen. Der größte Vorteil ist die Möglichkeit der Halb- und Volltransparenzen, die das Anlegen von transparenten Buttons, Icons, grafischen Texten und Bannern … Weiterlesen

JPEG: Joint Photographic Experts Group

JPEG ist nicht, wie ihr vielleicht vermutet, ein Dateiformat. Eigentlich beschreibt das JPEG einen Standard der Datenkompression. Dieser Standard wurde von der Joint Photographic Expert Group für die Komprimierung von Halbtonbildern entwickelt. Heute speichert jeder Hans und Franz seine Bilder als JPG – meist ohne zu wissen, warum das sinnvoll ist. Für das Internet und manchmal auch für Druckdaten kann das JPEG-Verfahren fotorealistische Bilder komprimieren, denn einer der größten Vorteile ist der mit 24 Bit alias 16,7 Mio. Farben große Farbraum des JPEG. Zudem unterstützen alle Browser das Format, das durch die gute Komprimierung relativ kleine Dateigrößen hervorbringt und Interlacing zulässt. Beim Interlacing wird das Bild bei langsamer Internetverbindung zeilenweise aufgebaut. Transparenzen unterstützt das JPEG allerdings nicht. Die Ausnahme ist das weiterentwickelte JPEG2000, das sich jedoch nicht durchgesetzt hat. Wo wir schon mal bei »geht nicht« sind: Animationen kann JPEG ebenfalls nicht. Für die Abbildung von Schriften, Graustufenbildern und Strichzeichnungen ist es nicht geeignet, weil die Kompressionsartefakte an harten Kanten am schnellsten sichtbar werden. Die Komprimierung erfolgt … Weiterlesen

GIF: Graphics Interchange Format

GIFs kennt ihr sicher insbesondere als Format von Avataren und Signaturen in Foren. Die kleinen, oftmals bewegten Bildchen waren lange Zeit der Hit unter Forennutzern. Web-Sammelsorien wie Forgifme sind Anziehungspunkt für tausende Netznutzer. Warum? Klar: GIFs sind animiert. GIFs bewegen sich. GIFs sind lustig. Das ist cool! Heute ist das GIF nichts Besonderes mehr. Trotzdem macht es Spaß, GIF-Animationen zu basteln. Auch im professionellen Bereich findet das GIF Verwendung. Mediengestalter nutzen das dankbare Format für (animierte) Internetgrafiken wie Logos, Banner, grafische Texte, Icons und Buttons. Für Bilder mit großen, ein- bzw. wenigfarbigen Flächen ist das GIF prädestiniert. Was muss man für die professionelle Verwendung von GIFs wissen? In einem Einzelbild unterstützt ein GIF eine Farbtiefe von 8 Bit, also 256 Farben. Das ist nicht besonders viel, weshalb sich das GIF nicht für Bilder mit vielen Farbverläufen und Farbtönen eignet. Bei Fotos ist es eher ein Abturner. In Sachen Transparenzen hat es das GIF auch nicht drauf: Ein Pixel kann entweder farbig oder volltransparent sein. Zwischendrin is nich. … Weiterlesen

EPS: Encapsulated PostScript

Das Encapsulated PostScript ist ein vektorbasiertes Dateiformat. Es kommt insbesondere bei der verlustfreien Übergabe von Daten für den Druck zum Einsatz. Ihr solltet es vorrangig für hochauflösende vektorbasierte Grafiken wie z.B. Logos verwenden. Als Vektordatei sorgt das EPS für eine verlustfreie Skalierbarkeit der enthaltenen Vektordaten. Das Ausgabegerät – z.B. der Drucker – muss PostScript allerdings lesen können. Mit dem EPS könnt ihr Vektorgrafiken zwischen verschiedenen Programmen wie Adobe Illustrator und InDesign oder Photoshop austauschen, da das EPS plattform- und geräteunabhängig ist. Das macht die Inhaltsbeschreibung mittels PostScript möglich, die für Kompatibilität zwischen verschiedenen Programmen und Plattformen sorgt. Zudem können viele Programme in EPS speichern bzw. exportieren. Habt ihr ein EPS erstellt, könnt ihr es allerdings nicht mehr bearbeiten. EPS unterstützt keine Transparenzen. Für Volltransparenzen muss eine PostScript-Erweiterung installiert sein. Auch sind EPS im Grunde nicht komprimiert. Die geringe Dateigröße kommt durch die Vektorisierung der Elemente zustande. Wenn Pixelgrafiken im EPS auftauchen, können sie gesondert komprimiert werden. Zur Übersicht Dateiformate

Dateiformate

Dateiformate bringen Verwirrung in die Mediengestalter-Ausbildung. Da wir in der Berufsschule jüngst sieben bekannte und wichtige Dateiformate behandelt haben, stelle ich sie euch nun vor. Es sind sechs Formate für das Abspeichern bzw. Komprimieren von Bild- und Animationsdaten und eines, das ihr für Präsentationen, Druckdaten, Animationen, Bilder, Texte, und so weiter verwendet. EPS: Encapsulated PostScript-Erweiterung Das plattform- und geräteunabhängige EPS dient dem Austausch von Vektordaten zwischen verschiedenen Programmen. GIF: Graphics Interchange Format GIF eignet sich für die Verwendung von kurzen Animationen, volltransparenten oder nicht transparenten Buttons, Logos, Bannern und grafischen Texten im Internet. JPEG: Joint Photographic Experts Group Das JPEG ist kein Dateiformat, sondern ein Kompressionsstandard, der auf die Komprimierung fotorealistischer Bilder insbesondere für das Internet spezialisiert ist. PNG: Portable Network Graphics PNGs findet ihr im Internet und bei Open-Source-Projekten. Als Dateiformat, das Transparenzen zulässt, ist es für Buttons, Icons und grafische Texte prädestiniert. SVG: Scalable Vector Graphics Das SVG kommt im Internet als vektorbasiertes Dateiformat oder als Teil von z.B. XML-Dokumenten zum Einsatz. TIFF: Tagged Image … Weiterlesen

e-net in der WEAVE 06.12

Am heutigen 6.12. – dem Tag des heiligen Nikolaus – präsentiert euch der Azubi Medienblog ein numerisch passendes Ereignis: Einen Artikel in der Ausgabe 06.12 der WEAVE, dem Fachmagazin für Gestalter, Konzeptioner, Auftraggeber und Entwickler interaktiver Medien. Das e-net-Team lässt die Korken knallen! Denn die Zeitschrift WEAVE berichtet auf stolzen sechs Seiten über eines unserer Herzensprojekte: Alpina. Als Unterstützer von Scholz & Friends Hamburg trat e-net die Überarbeitung des Webauftritts von Alpina Farben los: ein interaktives sowie zielgruppenorientiertes Neo-Alpina, entwickelt mit TYPO3, HTML5, CSS3 und jQuery. Unser Big Boss Volker Graubaum und Projektmanager Matthias »Prinz Charming« Keuck stellen euch in der WEAVE Ausgabe 06.12 die farbenfrohe Runderneuerung mit Catcontent (Alpinas Markenzeichen, die weiße Miez, erfreut insbesondere e-nets katzensüchtige Grafikabteilung) vor. Vom ersten Brainstorming bis zur Livestellung rekapitulieren Scholz & Friends gemeinsam mit unseren e-net-Jungs, worauf es bei diesem Farbenprojekt ankommt. Das Ergebnis lässt sich unter www.alpina-farben.de bestaunen und ausprobieren. Mein persönlicher Favorit: »Mein Notizbuch« – der hilfreiche Merkzettel mit Klickspaß! Warum ich den virtuellen Farbensammler favorisiere? Das … Weiterlesen